Aluminium
EN AW-6082 (AlMgSi1) und vergleichbare Knetlegierungen. Bis Ø 240 mm, porenfrei, kaltverfestigt. Für Leichtbau in E-Bike, Drohnen, Mobilhydraulik und Maschinenbau. Über 20 Jahre Wezel-Erfahrung mit Aluminium-Fließpressen.
Wezel verarbeitet drei metallische Werkstoffgruppen im Kaltfließpressverfahren: Aluminium (EN AW-6082), Einsatz-, Vergütungs- und Nitrierstähle (16MnCr5, 31CrMoV9 u. a.) sowie Reinkupfer (E-Cu) — je nach Anforderung an Festigkeit, Gewicht, Korrosionsbeständigkeit oder elektrische Leitfähigkeit.
Wezel GmbH presst kalt und halbwarm Aluminium-Knetlegierungen (EN AW-6082), Einsatz-, Vergütungs- und Nitrierstähle (Hauptsorten 16MnCr5 und 31CrMoV9) sowie Reinkupfer E-Cu — in Losgrößen von 1 bis 500.000 Stück, am Standort Frickenhausen, Deutschland.
Aluminium, Stahl und Kupfer aus einer Hand — Wahl nach Anwendungsanforderung
Maximaler Außendurchmesser bei Aluminium-Bauteilen (Stahl + Kupfer bis Ø 160 mm)
Verzahnungstoleranz nach Härten (Stahl wie Aluminium); spanend Q6 / IT6–IT7
Losgrößen von Prototyp bis Großserie — Prototypen ab Stückzahl 1 aus eigenem Werkzeugbau
Drei Werkstoffgruppen — eine Fertigungstiefe.
EN AW-6082 (AlMgSi1) und vergleichbare Knetlegierungen. Bis Ø 240 mm, porenfrei, kaltverfestigt. Für Leichtbau in E-Bike, Drohnen, Mobilhydraulik und Maschinenbau. Über 20 Jahre Wezel-Erfahrung mit Aluminium-Fließpressen.
Einsatz-, Vergütungs- und Nitrierstähle bis Ø 160 mm. Hauptsorten: 16MnCr5 (1.7131, Vergütungsstahl) und 31CrMoV9 (1.8519, Nitrierstahl). Weitere im Standardsortiment: 20MnCr5, 18CrNiMo7-6, 42CrMo4, C8C; auf Anfrage rostfreie martensitische Chrom-(Nickel)-Stähle (X17CrNi16-2, X46Cr13). Verzahnungstoleranz IT8/IT9 nach Härten, spanend IT6/IT7. Hauptwerkstoff für hochbelastete Verzahnungen in Automotive, Bremssysteme Schienenfahrzeuge, Motorradgetriebe, E-Bike-Antriebsstrang, Planetengetriebe und Industriegetriebe. Wezel-Spezialitäten: Stufenplaneten, Mehrfachverzahnungen, Zahnsegmente, Kronenräder.
Reinkupfer E-Cu (EN CW004A und EN CW009A) bis Ø 160 mm. Hohe Leitfähigkeit, gute Kaltumformbarkeit, dichtes Gefüge. Einsatz: Hochspannungstechnik, Kontaktteile, Wärmeüberträger, Elektromechanik. Über 20 Jahre Wezel-Erfahrung mit Kupfer-Fließpressen.
Direkter Vergleich der drei Wezel-Werkstoffgruppen im Kaltfließpressverfahren.
Hinweis zur Werkstoffwahl: Aluminium wird gewählt, wenn Bauteilgewicht kritisch, Korrosionsbeständigkeit ohne Beschichtung gefordert oder Leitfähigkeit relevant ist. Stahl bleibt erste Wahl bei maximaler Festigkeit, hohem Drehmoment, Verschleiß- oder Temperaturbeständigkeit. Kupfer wird gewählt, wenn elektrische oder thermische Leitfähigkeit Hauptkriterium ist. Eine pauschale Drehmoment-Schwelle für die Wahl Stahl vs. Aluminium ist nicht möglich — die Werkstoffwahl ist abhängig von der konkreten Bauteildimensionierung.
Vollmaterial ohne Lunker oder Gaseinschlüsse — besser als jedes Gussverfahren.
Kaltumgeformte Stahlverzahnungen halten gegenüber gefrästen Verzahnungen rund 50 % mehr Lastwechsel aus — durch erhaltenen Faserverlauf.
Höhere Streckgrenze und Zugfestigkeit gegenüber gegossenen oder zerspanten Teilen.
Kaum Materialabfall — bei mittleren bis hohen Stückzahlen wirtschaftlicher als Fräsen.
Wezel GmbH verarbeitet drei metallische Werkstoffgruppen im Kaltfließpressverfahren:
Alle Werkstoffe werden in Losgrößen von 1 Stück Prototyp bis 500.000 Stück Serienauftrag gefertigt.
Im Standardsortiment verarbeitet Wezel folgende Stähle:
Auf Anfrage zusätzlich verfügbar: rostfreie martensitische Chrom-(Nickel)-Stähle wie X17CrNi16-2 (1.4057) und X46Cr13 (1.4034).
EN AW-6082 (AlMgSi1) ist die Hauptlegierung — eine der höherfesten Knetlegierungen der 6000er-Reihe mit guter Kaltumformbarkeit, sehr guter Zerspanbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Sie ist Standard für tragende Aluminiumteile in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik. Auf Anfrage sind weitere Legierungen realisierbar.
Ja. Wezel fertigt technische Fließpressteile aus Reinkupfer E-Cu (EN CW004A und EN CW009A) bis Außendurchmesser Ø 160 mm. Typische Einsatzgebiete:
Kupfer-Fließpressen ist seit über 20 Jahren Teil des Wezel-Werkstoffportfolios.
Aluminium-Fließpressteile sind dann bevorzugt, wenn:
Stahl bleibt erste Wahl, wenn maximale Festigkeit, hohes Drehmoment, Verschleißbeständigkeit oder Temperaturbeständigkeit dominieren. Eine pauschale Drehmoment-Schwelle für die Wahl ist nicht möglich — die Werkstoffwahl ist immer abhängig von der konkreten Bauteildimensionierung.
Bei Stahl-Fließpressteilen erreicht Wezel folgende Toleranzen:
Wezel beherrscht im Stahl-Fließpressen Bauteile, die andere Hersteller nicht oder nur eingeschränkt anbieten:
Kaltumgeformte Verzahnungen aus Stahl sind gegenüber gefrästen Verzahnungen rund 50 % dauerfester durch den erhaltenen Faserverlauf. Vollzerspante Prototypen werden im eigenen Werkzeugbau ab Stückzahl 1 gefertigt; die wirtschaftliche Losgröße liegt ab 10.000 Teilen pro Jahr.
Kaltfließgepresste Aluminiumgehäuse übertreffen Druckgussteile in drei Punkten:
Druckguss bleibt für sehr große, dünnwandige Strukturteile in extrem hohen Stückzahlen die wirtschaftlichere Wahl.
Ja. Wezel ergänzt das Fließpressen durch eigene Weich- und Hartzerspanung (Drehen, Schleifen) sowie taktile und optische Messtechnik. Das Restumformvermögen bleibt nach dem Pressen erhalten, und enge Endtoleranzen werden spanend erreicht — Bearbeitungsqualität bis Q6, Verzahnungsqualität IT8/IT9 nach Härten.
Wir beraten ab der Konstruktionsphase — Werkstoffwahl, Verfahrensauslegung, Wirtschaftlichkeit. Vollzerspante Prototypen aus eigenem Werkzeugbau ab Stückzahl 1.